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Wissmann diskutiert mit 13. Klassen des Gymnasiums in der Glemsaue in Ditzingen

Eine intensive Diskussion führte Matthias Wissmann, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Ludwigsburg und Vorsitzender des Europaausschusses des Deutschen Bundestages, mit den Schülern der 13. Klassen des Gymnasiums in der Glemsaue in Ditzingen. Über 70 Schüler waren der Einladung des Abgeordneten gefolgt und hatten fünf Tage lang das politische Berlin erkundet.

Gemeinsam mit Wissmanns Büro hatten die begleitenden Lehrer der Gruppe ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Bereits am ersten Tag ging es mit einem Besuch des Bundesrates los, darauf folgten in den weiteren Tage ein Besuch und Gespräche im Auswärtigen Amt ebenso wie ein Besuch der Landesvertretung Baden-Württemberg und des Deutschen Bundestages. Auch eine Führung durch die ehemalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt Hohenschönhausen stand auf dem Programm der Schüler.
Mit den Schülerinnen und Schülern aus seinem Wahlkreis sprach Wissmann im Sitzungssaal der Unionsfraktion.
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Wissmann standen vor allem der Arbeitsalltag eines Abgeordneten und die Geschichte der Bundeshauptstadt. Wissmann klärte die Schülerinnen und Schüler über die historische Bedeutung der Stadt Berlin auf und verwies auf den in unmittelbarer Nähe zum Bundestag gelegenen so genannten früheren Todesstreifen, wo die Touristen sich heute sorglos bewegen könnten. „Heute wird oft vergessen, welche unglaubliche Entwicklung Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges bis hin  zur Wiedervereinigung gemacht hat“, stellte der Abgeordnete fest. Bei allen Problemen, die sich heute in Deutschland auftäten dürfe man nicht vergessen, dass die Deutschen mit der Wiedervereinigung erfolgreich eine der größten Herausforderungen der Geschichte gemeistert hätten, so Wissmann.

Über die aktuellsten Entwicklungen konnte Wissmann den Besuchern aus seinem Wahlkreis auch beim Thema „Stuttgart 21“ berichten. Wissmann zeigte sich zuversichtlich, dass es bei den weiteren Gesprächen zu einer Einigung über die Finanzierung kommen werde. „Der Wirtschaftsstandort Stuttgart braucht dieses Projekt für seine weitere Entwicklung“, begründete Wissmann die Hartnäckigkeit bei der Umsetzung des von ihm als Verkehrsminister angestoßenen Projektes. „Besonders auch aus ökologischer Sicht ist das Vorhaben sinnvoll“, so Wissmann weiter. Denn nur durch attraktive Fahrzeiten und moderne Bahnhöfe könne die Bahn im Wettbewerb mit dem Flugzeug langfristig erfolgreich sein, schloss der Abgeordnete.