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Wissmann: Aufschwung am Arbeitsmarkt durch weitere Reformen unterstützen

Anlässlich der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten des Monats Januar erklärt der CDU-Wirtschaftsexperte Matthias Wissmann, MdB, zur Entwicklung am deutschen Arbeitsmarkt:

Im Januar waren in Deutschland über 750.000 Menschen weniger auf Jobsuche als noch vor einem Jahr. Darin zeigt sich auch der langfristige Erfolg der Reformstrategie der Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel. Der Konjunkturmotor ist angesprungen und läuft rund.

Allerdings müssen weitere tief greifende Reformen auf dem Arbeitsmarkt folgen, wenn der Aufschwung von Dauer sein soll.

Dazu zählt vor allem der Abbau der ausufernden Bürokratie, die gerade den Mittelstand belastet. Mittel- und langfristig können hier nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln über 4 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Mit der Einrichtung des Nationalen Normenkontrollrates beim Bundeskanzleramt hat die Große Koalition dazu einen ersten wichtigen Schritt getan.

Kontraproduktiv für die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt ist und bleibt die Forderung nach einem flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn. Dadurch würde im Niedriglohnbereich vielen Menschen dauerhaft die Chance auf einen festen Arbeitsplatz verbaut.