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Wissmann unterstützt deutsche Beteiligung an UN-Mission im Libanon

„Die Grenzen von innerer und äußerer Sicherheit werden immer unschärfer“, erklärte der Ludwigsburger Bundestagsabgeordnete Matthias Wissmann am Rande der Debatte über die deutsche Beteiligung an der UN-Mission im Libanon. Deshalb liege eine stabile politische Lage im Nahen Osten im natürlichen Sicherheitsinteresse Deutschlands, so der Vorsitzende des Europaausschusses des Bundestages weiter.

Der Deutsche Bundestag stimmt am Mittwoch über die Entsendung der Bundesmarine vor die libanesische Küste ab. „Das Engagement der internationalen Gemeinschaft nach der Waffenruhe im Libanon ist für uns von großer Bedeutung“, sagte Wissmann. Jetzt liege es in der Verantwortung der internationalen Gemeinschaft, die Wiederherstellung der Sicherheit in der Region zu unterstützen und beim Wiederaufbau zu helfen.

Für Wissmann ist ein souveräner und stabiler Libanon im Interesse der internationalen Staatengemeinschaft. „Um die gemeinsamen Ziele der Staatengemeinschaft zu unterstützen, werden wir ein Kontingent der Bundeswehr für die UNIFIL-Truppen der Vereinten Nationen bereitstellen“, so Wissmann. Darüber hinaus solle sich Deutschland bei der technischen Hilfs- und Aufbauarbeit engagieren, forderte der Abgeordnete. Gerade diese Arbeit sei im Rahmen der Mission so wichtig. „Wir werden den Nahen Osten und das Feld des Wiederaufbaus vor Ort nicht radikalen Strömungen überlassen, sondern die demokratischen Kräfte stützen“, schloss Wissmann.